Der Goldsparplan als Altersvorsorge
Wer möchte nicht gern direkt in Gold investieren können, wenn er sich die Wertentwicklung dieses edlen Metalls in den letzten Jahren anschaut. Gold gilt immer noch als wertstabilste Anlage, auch wenn dessen Preis starken Schwankungen ausgesetzt ist. Als deutscher Sparer muss man die Einschränkungen hinnehmen, dass auf dem Binnenfinanzmarkt keine reinen Investmentfonds für Edelmetalle aufgelegt werden können. Als kleiner Investor hat man es also schwer, sich an diesem lukrativen Geschäft beteiligen zu können.
Dennoch gibt es ihn, den renditeträchtigen Goldsparplan. Einige Banken aus Liechtenstein, der Schweiz und Luxemburg haben diese Marktnische für sich erkannt und verbreiten ihre Angebote im deutschsprachigen Raum.
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Wichtig für den potentiellen Anleger ist das Wissen, dass der Goldsparplan auf Langfristigkeit ausgelegt ist. Beginnend mit einer Einmalanlage und in der Folge mit regelmäßigen monatlichen Sparraten, die durchaus schon ab fünfzig Euro pro Monat beginnen können, beteiligt man sich über eine Anlagebank am Erwerb von physisch vorhandenem Gold, das in den sicheren Tresoren der Bank verwahrt wird. Eine Auszahlung der aufgebauten Guthaben ist allerdings nicht in Form des Goldes, sondern nur in Form von Geld möglich.
Beim Goldsparplan kann man an einem Markttrend verdienen, der sich schon seit einiger Zeit abzeichnet. Besonders in Krisenzeiten gewinnt das Gold als wertstabile und inflationsunabhängige Geldanlage zunehmend an Bedeutung. In den Zeiten wirtschaftlichen Aufschwungs oder eines Booms profitiert man von der Wertsteigerung, die sich allein aus der steigenden Nachfrage der Industrie ergibt. Besonders der Bedarf der Elektronikindustrie ist ein wichtiger Indikator für die mittelfristige Entwicklung der Goldpreise.
Der Goldsparplan ist also eine gute Möglichkeit, sich eine lukrative Altersvorsorge aufbauen zu können, auch wenn man hier auf eine staatliche Förderung verzichten muss. Der steuerliche Aspekt ist hier beachtenswert, denn bei der Beteiligung an Goldinvestitionen fällt über die Laufzeit hinweg keine Abgeltungssteuer auf die erzielten Renditen an. Gegen Ende der geplanten Laufzeit bei einem Goldsparplan sollte man die Preisentwicklung auf dem Weltmarkt sehr genau beobachten, um für die Kapitalisierung dieser Investition einen möglichst guten Zeitpunkt abzupassen. Als besonders renditefreundlich hat es sich erwiesen, wenn der Goldsparplan ein ablauforientiertes Anlagemanagement aufweist. Dann werden innerhalb der letzten Jahre die Anteile zu einem Zeitpunkt verkauft, zu dem der Preis pro Feinunze besonders hoch ist.
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