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Immobilienfonds im Vergleich |
Lukrative Renditen durch Beteiligung an Immobilienfonds
Die Bezeichnung Fonds stammt aus dem Französischen und ist dort das Synonym für Kapital. Bei den Fonds handelt es sich um Gesellschaften, in denen das Kapital vieler Anleger gebündelt wird, um damit in ein oder mehrere größere Projekte investieren zu können. Sie können sowohl als GmbH, als auch Kommanditgesellschaft sowie Mischformen aus beidem sowie als reine Kapitalgesellschaften am Markt agieren. Die von ihnen verwalteten Kundengelder stellen Sondervermögen im Sinne des deutschen Rechts dar.
Schon aus der Bezeichnung der Fonds kann man Rückschlüsse auf die bevorzugten Investitionsgebiete ziehen. Der Immobilienfonds tätigt seine Investitionen also in Bauvorhaben, die langfristig versprechen, gute Gewinne durch die Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung abzuwerfen. Dabei kann es sich sowohl um den Bau von Eigentumswohnungen als auch um die Errichtung von kulturell nutzbaren Gebäuden handeln.
In der Praxis wird der Immobilienfonds als offener Fonds angeboten. Das bedeutet, dass man jederzeit Kapital einbringen und seine Einlagen auch jederzeit wieder entnehmen kann. Hier kann man sich als potentieller Geldanleger auch mit kleinen Summen beteiligen. Diese Immobilienfonds konzentrieren ihre Tätigkeit in der Regel darauf, sich an mehreren Projekten zu beteiligen. Das reduziert auch das Risiko ihrer Anleger für den Fall, dass sich ein Objekt als nicht so lukrativ erweisen sollte, wie man bei der Wirtschaftlichkeitsprognose angenommen hatte.
Seit einiger Zeit agieren auch Mischfonds am Markt, die sich selbst als Immobilienfonds bezeichnen. Dabei wird der Schwerpunkt der Investitionen im Immobilienbereich getätigt und ein kleinerer Teil in Aktien oder in Rentenpapieren angelegt. Parkt dieser Mischfond Teile oder das komplette Anlagevermögen ausschließlich in anderen Fonds, handelt es sich um einen so genannten Dachfonds.
Wer seine Geldanlagen in einem Immobilienfonds anlegt, der braucht im Falle eines Konkurses der Fondsgesellschaft keine Angst um sein Vermögen zu haben. Die Einlagen der Kunden werden als Sondervermögen, das heißt, sie können im Falle eines Konkurses auch nicht zur Bedienung der Verbindlichkeit der verwaltenden Fondsgesellschaft verwertet oder gepfändet werden.
Eine Anlage in einem Immobilien Fonds bedeutet aber auch, langfristig denken zu müssen. Während der Errichtung der Investitionsobjekte wird noch keine Rendite erzielt. Sollte man dennoch vor diesem Zeitpunkt sein im Fonds angelegtes Vermögen benötigten, dann kann man seine Anteile bei einem offenen Fonds jederzeit wieder verkaufen.
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